Jede Woche rückt ein ausgewähltes Thema in den Fokus der einstündigen Führung, die zum Gespräch einlädt. Kuratoren und Experten stellen Highlights aus Objects of Wonder vor, erläutern die Verbindungen zu anderen Medien und Disziplinen und zeigen Entwicklungslinien der britischen Skulptur von den 1950er-Jahren bis heute auf.

Mit Eintrittskarte frei
Eintrittskarten sind im Ticket-Shop und an der Kasse erhältlich

 

Kuratorenführung Objects of Wonder
Freitag, 1.2., 18–19 Uhr

Daniel Slater, Head of International Collection Exhibitions, und Elena Crippa, Kuratorin der Ausstellung, führen durch die Ausstellung und geben Einblicke in die Geschichte der britischen Skulptur von den 1950er-Jahren bis heute.

Skulptur und Material
Freitag, 8.2., 5.4., 3.5., 18–19 Uhr

Seit den 1940er-Jahren haben britische Künstler die Skulptur revoltioniert - auch durch den Einsatz von neuen Materialien. Das können neue Kunststoffe oder rostige Stahlplatten, ebenso sein, wie Asche, Federn, getrocknete Früchte. Oder Waren, die es im Baumarkt gibt: Gips, Draht, Dachpappe, Sperrholz. Eine Führung zur Alchemie der Stoffe.

Natur und Skulptur
Freitag, 15.2., 8.3., 26.4., 18–19 Uhr

In den 1950er-Jahren brachten Henry Moore und Barbara Hepworth Formen aus der Natur, Spiritualität und Wissenschaft ins Spiel. Künstler wie Richard Long entdeckten in den 1970er-Jahren die Landschaft als künstlerisches Material. Heute arbeiten Künstlerinnen wie Helen Marten wie Alchimistinnen. Die Natur war und ist in der britischen Bilderhauerei Quelle der Inspiration und Bestandteil des Werks selbst.

Oberflächen und Materialität
Freitag, 22.2., 17.5., 18–19 Uhr

Ob surrealistische Muschel-Skulpturen, silberne Teekannen oder Zigarettenstummel: Die Verwendung von Readymades – gefundenen, alltäglichen Gegenständen – ist eine Spezialität in der britischen Skulptur. Durch Verfremdung, Neukombination, dramatische Inszenierungen werden sie zu Objects of Wonder, die Geschichten in sich bergen, vergessene oder nur flüchtig wahrgenommene Dinge in völlig neuem Licht zeigen.

Tempo Taktil – Klang in der Skulptur
Freitag, 1.3., 22.3., 12.4., 18–19 Uhr

Welche Klänge und Geräusche ruft eine Skulptur in uns hervor, wenn wir sie als Instrument betrachten? Wie wirken Materialität und Form auf unsere musikalische Fantasie? Der britische Künstler Bill Woodrow zum Beispiel schneidet Gitarren aus einer Waschmaschine. Im Rundgang nähern wir uns ausgewählten Werken an, indem wir haptische Aspekte von Musik und Skulptur erkunden.

Skulptur und Performance
Freitag, 15.3., 19.4., 10.5., 18–19 Uhr

Die Tour konzentriert sich auf Skulpuren, die mit dem Körper arbeiten. An ausgewählten Beispielen werden Werke diskutiert, die entweder im Rahmen einer Performance entstanden sind oder indem der Körper Teil der Arbeit selbst ist.

Frauenpositionen in der britischen Bildhauerei
Freitag, 29.3., 24.5., 18–19 Uhr

Die Moderne ist eine Frau: Bereits in den 1930er-Jahren revolutioniert Barbara Hepworth die abstrakte Skulptur - steht aber im Schatten ihres Kollegen Henry Moore. Mit den 1970er-Jahren tritt eine neue Generation auf den Plan. Phyllida Barlow, die mit alltäglichen Materialien gegen männlichen Monumentalismus opponiert, feministische Positionen wie Rose Finn-Kelcey oder Alexis Hunter ebnen den Weg für die weiblichen Superstars der britischen Skulptur: Tracey Enim, Rachel Whiteread und Mona Hatoum.