Portrait of Richard Deacon

Artist's Talk
mit Richard Deacon: Abstraktion und Dynamik
Donnerstag, 21.2., 19–21 Uhr

Eingefrorene Bewegungen: Seine abstrakten, biomorphen Skulpturen haben Richard Deacon zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer gemacht. Der Turner-Preisträger bezeichnet sich selbst allerdings lieber als „Fabricator“, als Hersteller und Macher. Und tatsächlich verheimlichen seine dynamischen Objekte nichts von ihren technischen Entstehungsprozessen: Sie tragen die Spuren von Montage, Vernietung, Verdrehung, Faltung. Dabei arbeitet Deacon mit Metall, Holz und Stein, aber auch mit ungewöhnlichen Materialien. So kombiniert er in seiner Skulptur, die in „Objects of Wonder zu sehen ist, Marmor und Leder. Wie Tony Cragg oder Anish Kapoor gehört Deacon zu den britischen Bildhauern, die ihrem Medium in den 1980er-Jahren ganz neue Impulse gaben. Deacon, der an der Londoner St. Martin’s School of Art und am Royal College of Art studierte, ist auch seit langem als Lehrer aktiv. So hat er unter anderem an der Chelsea School of Art, London, der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris, und von 2009 bis 2016 an der Kunstakademie Düsseldorf unterrichtet.

Moderation: Sebastian Frenzel

In Kooperation mit monopol – Magazin für Kunst und Leben


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Katharina Grosse

Lesung
mit Inger-Maria Mahlke
Donnerstag, 14.3., 19–21 Uhr

Der Deutsche Buchpreis ist einer der wichtigsten Buchpreise in Deutschland. Die Deutsche Bank Stiftung ist Hauptförderer dieser Auszeichnung. Im März liest Inger-Maria Mahlke, die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018, aus ihrem prämierten Roman "Archipel". Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bank Stiftung

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Elke Buhr Chefredakteurin des Kunstmagazins monopol

Artist's Talk
mit Alison Wilding: Poetische Kombinationen
Donnerstag, 21.3., 19–21 Uhr

Alison Wilding verwandelt Formen aus der Natur in rätselhafte Objekte, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changieren. So erinnert „Locust“ (Heuschrecke), ihr Beitrag zu „Objects of Wonder“, zugleich an das titelgebende Insekt und an einen Totempfahl. Wie andere britische Bildhauer ihrer Generation – etwa Tony Cragg oder Anish Kapoor – experimentiert auch Wilding mit einer Vielzahl von Materialien, die sie gerne auf überraschende Weise miteinander kombiniert. So arbeitet sie ebenso selbstverständlich mit Holz und Stein wie mit Silikon oder Styropor. Dabei entstehen poetische Objekte, die sich jeder eindeutigen Interpretation entziehen. „Reine Skulptur“ – so brachte der Guardian Wildings Arbeiten einmal auf den Punkt. Ihr sensibler Umgang mit Materialien prägte zahlreiche jüngere Künstler und Künstlerinnen. Dazu zählt auch Rachel Whiteread, die an der Londoner Slade School bei Wilding studierte.

Moderation: Sebastian Frenzel

In Kooperation mit monopol – Magazin für Kunst und Leben

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Moderatorin Andrea Thilo im Gespräch

Thilo trifft...
Sarah Willis und Sir Sebastian Wood
Donnerstag, 4.4., 19–21 Uhr

Thilo trifft... geht in die dritte Runde. Im Kontext der Ausstellung „Objects of Wonder. British Sculpture from the Tate Collection. 1950s – Present“ spricht Andrea Thilo mit britischen Gästen aus Politik und Kultur. Ihre Gesprächspartner sind Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, und Sir Sebastian Wood, britischer Botschafter in Deutschland. Es geht um Bildung und Brexit, Maestros und moderne Führung, das Verhältnis zwischen Ego und Gemeinschaft und um Fragen aus dem Publikum.

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Hände, die ein Buch halten

Lesung
Crime Time
Donnerstag, 16.5., 19–21 Uhr

In Kooperation mit der Berliner Buchhandlung Uslar & Rai werden in Talks und Lesungen aktuelle Romane und Essays vorgestellt. „Crime Time“ ist eine Literaturveranstaltung, die sich um das Thema Spannungsliteratur dreht mit Autorengesprächen, Lesungen und persönlichen Lektüre-Empfehlungen. Es liest der Schauspieler Lucas Gregorowicz.

In Kooperation mit der Berliner Buchhandlung  Uslar & Rai

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Portrait Tony Cragg

Artist's Talk
mit Tony Cragg: Material ist alles
Donnerstag, 23.5., 19–21 Uhr

Ständige Veränderung – das ist die Konstante im Werk von Tony Cragg. Kaum ein anderer Bildhauer verleiht seinen Skulpturen solch eine dynamische Eleganz. „Material ist alles“, konstatiert der in Liverpool geborene und seit 1977 in Wuppertal lebende Künstler. Und dabei sind es nicht nur klassische Werkstoffe wie Stein, Bronze oder Holz, die ihn interessieren. Ebenso selbstverständlich arbeitet Cragg mit Edelstahl, Fiberglas oder Kevlar, einer Faser, aus der sonst schusssichere Westen produziert werden. Immer wieder haben dabei aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften, Chemie, Gentechnik oder Molekularbiologie seiner künstlerischen Entwicklung neue Impulse gegeben. Für sein bahnbrechendes Werk wurde er bereits mit dem Turner Prize und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. Seit 1976 hat Cragg auch immer wieder unterrichtet: So lehrte er etwa an der Hochschule der Künste in Berlin und der Kunstakademie Düsseldorf, die er von 2009 bis 2013 als Rektor leitete.

Moderation: Elke Buhr

In Kooperation mit monopol – Magazin für Kunst und Leben

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